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Endingen am Kaiserstuhl – Einw. 9.117; 187 – 492 m ü. NN

Wichtige Ortsdaten
  • Endingen, Name des alemannischen Sippenführers Ando oder Endillo
  • Einwohner: Kernstadt 6.514, Gesamtstadt 9.117 (24. Juni. 2013) ;
  • Höhe: zwischen 187 – 492 m ü. NN
  • Gemeindegebiet insgesamt 2.672 ha, Endingen: 1.384 ha. Auf über 700 ha werden Reben gepflanzt, auf der Gemarkung Endingen 400 ha; ab 400 m befindet sich eine geschlossene Walddecke, überwiegend Laubbäume, unter denen Buchen eindeutig vorherrschen. Bis zu 30 m mächtige Lößdecken mit dazugehörenden Lößhohlgassen prägen das Bild. Nur in den höheren Lagen um den Katharinenberg sieht man vulkanisches Gestein.
  • Ortsteile: Amoltern, Kiechlinsbergen, Königschaffhausen
  • Wappen Endingen: in geteiltem Schild links, in Rot ein weißer Balken – Wappen von Österreich -, rechts: in Blau ein silberner (weißer) Flügel – Wappen der Üsenberger -.
  • Flagge Endingen: Weiß-Blau (Silber-Blau)

Historisches Endingen
Am südwestlichen Stadtausgang wurden Hockergräber freigelegt, die auf eine erste Ansiedlung im 3. Jahrtausend vor Christus weisen. Eine größere alemannische Ansiedlung (sh. Namen) bestand ab dem 5-6 Jh. Erste urkundliche Erwähnung im Jahr 862. Um die Jahrtausendwende waren die erste Adeligen, die Herren von Endingen bekannt. Ende des 13.Jh. (1285/86) Verleihung der Stadtrechte durch die Herren von Üsenberg. Nach deren Aussterben (1379) kam Endingen zu Habsburg und mit den Habsburgern zu Österreich (Vorderösterreich). 1805 fiel Endingen an Baden.

Gestern und Heute
Von ursprünglich landwirtschaftlicher Prägung ist Endingen heute ein kleines Dienstleistungsstädtchen mit einem geschlossenen, gut erhaltenen, Stadtbild. Nur noch 12 Familien betreiben Landwirtschaft (vornehmlich Wein- und Ackerbau) in der Kernstadt Endingen, davon sind 10 ausgesiedelt. Ein abwechslungsreiches Bild zeigen die unterschiedlichen Geschäfte des täglichen Bedarf, der Gastronomie, Banken, Dienstleistung- und Handwerksbetrieben.

Brauchtum
Endingen gilt als eine der Hochburgen der alemannischen Fasnet, und war vor über 500 Jahren bereits genannt. Im Mittelpunkt steht die Leitfigur der Jokili, über 800 Maskenträger tragen dieses Gewand. Kennzeichnend für den Jokili sind: eine dreihörnige Narrenkappe, Kutte, Hose und Gürtel aus rotem Wollstoff mit vielen Zipfeln besetzt, eine barocke weiße Halskrause und eine hölzerne Maske.

Die Schützengesellschaft, aus der Bürgerwehr nach dem Dreißigjährigen Krieg entstanden zeigt sich heute noch beim Schützenaufzug, kürt den Schützenkönig, führt im Monat Mai an Sonn- und Feiertagen s’Rugili, ein Roll- und Würfelspiel, in der Zeit Maria Theresia genehmigt, durch. Mit dem Geld aus diesem Glücksspiel (Gewinn früher Brot - heute Brezel) wurden früher Waffen und Munition gekauft.

Brunnen und Quellen spielen eine wichtige symbolträchtige Rolle. Vor der Installierung der Wasserleitung für die einzelnen Haushalte im Jahre 1869 bezeichnet man Endingen als "die Stadt, die manches Jahr mehr Wein als Wasser hat".

"Heiliwog", heiliges Wasser wird am Heiligen Abend um Mitternacht aus den öffentlichen Brunnen gefasst. Schlag 12 Uhr füllen die Endinger Krüge an den Zuleitungen, als Heiltrank wird dieses Wasser das ganze Jahr über geschätzt.

Besonderes
1842 fand eine Auswanderung mit über 400 Menschen aus dem Breisgau, geleitet von dem Endinger Alexander Benitz, nach Tovar in Venezuela statt. Diese Siedlung gibt es heute noch. Die 6. Generation der Auswanderer spricht neben der Landessprache (spanisch) den Dialekt aus der alten Heimat.

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